Zwergschnauzer

- FCI-standard 183/d pr. 18.Maj 1979. Godkendt af Dkk Standardkomite dec.1984
Zwergschnauzer (Deutsche Rasse).
- A. Gesamterscheinung :
Der Zwergschnauzer ist das verkleinerte Abbild des Schnauzers ohne die
Mängel zwerghafter Erscheinungen. Seine Wesenszüge entsprechen denen des
Schnauzers und werden durch Temperament und Gebaren eines Zwerhundes geprägt. Klugheit, Unerschrockenheit,
Ausdauer und Wachsamkeit machen den Zwergschnauzer zum angenehmen Haushund
wie auch zum Wach- und Begleithund, der auch in einer kleinen Wohnung gut
gehalten werden kann.
- B. Einzelheiten des Standards :
1. Der Kopf:
Der Kopf ist kräftig, langgestreckt ohne stark hervortretendes
Hinterhauptbein, von den Augen bis zur Nasenspitze allmählich schmaler
werdend. Die Gesamtlänge (Nasenspitze bis Rutenansatz) verhält sich zur
Rückenlänge (Wiederrist bis Rutenansatz) ungefähr wie 1:2. Er soll zur
Wucht des Hundes passen. Der Stirnansatz (Stop) erscheint durch die Brauen
deutlichen ausgeprägt, der gerade Nasenrücken verläuft parallel zur
Verlängerungslinie der Faltelohsen, flachen
Stirn. Die Kaumuskulatur ist Kräftig entwickelt, doch darf keine stark
ausgeprägte Backenbildung die rechteckige Kopfform (mir Bart) stören. Der
Fang endet in einem mässig abgestuften Keil. Die
Nasenkuppe ist voll und schwarz. Die Lippen sollen gut anliegen. Sie sind
bei allen Farbschlägen schwarz.
- 2. Das Gebiss
Das Vollständiges Scherengebiss ist kräftig,
gut schliessend und rein weiss.
- 3. Die Ohren
Kupiertes Ohr; hoch angesetzt, gleichmässig
geschnitten, aufrecht getragen.
Unkupiertes Ohr; hoch angesetzt, V-förmig mit Klappfalte oder kleines
Stehohr, gleichmässig aufrecht getragen.
- 4. Die Augen :
Die dunklen Augen sind oval und nach vorn gerichtet. Das untere Augenlid
liegt an, so dass die Bindehaut nicht sichtbar ist.
- 5. Der Hals :
Der edel geschwungene Hals ist kräftig aufgesetzt, er darf nicht kurz
und nicht dick sein. Der nacken ist erhaben
gewölbt, die Kehlhaut liegt straff und faltenlos an (trockener Hals).
- 6. Der Rumpf :
Die Brust ist mässig breit, flachgerippt und
im Querschnitt oval. Sie reicht bei guter Wölbung bis über die
Ellenbogenhöhe. Die Vorbrust ist durch den die Schultergelenke
überragenden Anfang des Brustbeins, das Schultergelenk und das Oberarmbein
markant ausgebildet. Die Unterbrust steigt nach rückwärts leicht an und
geht in den mässig aufgezogene Bauch über. Der
Abstand vom letztes Rippenbogen bis zur Hüfte ist
kurz, damit der Hund geschlossen wirkt. Die gesamtlänge
des Rumpfes entspricht ungefähr der Widerristhöhe. Der Rücken ist kurz und
liecht abfallend. Die obere Begrenzungslinie ist
nicht schnurgerade, sondern zeigt eine liechten,
edlen Schwung, der durch den kräftigen ersten Wirbel des Widerristes, den
Rücken und die leicht abgerundete Kruppe bis zum Rutenansatz gebildet
wird.
- 7. Die Rute :
Die Rute ist hoch angesetzt und wird aufwärts getragen, sie sind auf
etwa 3 Glieder geschnitten.
- 8. Die Vordergliedmassen :
Die schräg gestellten Schulterblätter und der Oberarm sind gut gewinkelt
und flach, aber kräftig bemuskelt. Die
Vorderläufe sind als allseitig gerade Stützen ausgebildet, die Ellenbogen
liegen an.
- 9. Die Hintergliedmassen :
Die Keulen sind schräg gestellt und kräftig bemuskelt,
die Sprunggelenke sind ausgeprägt gewinkelt.
- 10. Die Pfoten :
Die Pfoten sind kurz, rund und haben fest geschlossene, nach oben
gewölbte Zenen (Katzenpfoten) mit dunklen Nägeln
und zähen, harten Sohlen.
- 11. Das Haar :
Das Haarkleid ist rauhaarig. Es soll drahtig, hart und dicht sein. Es
besteht aus einer dichten Unterwolle und dem keinesweg
zu kurzen, harten Deckhaar. Das Deckhaar ist rauh,
weder struppig noch gewellt. Das Kopf- und Beinhaar ist ebenfalls hart, an
der Stirn und an den Ohren etwas kürzer. Als typisches Kennzeichen bildet
es am Fang den harschen Bart und die buschigen Brauen, die die Augen
leicht überschatten
- 12. Die Farbe :
Die Farben sind rein schwarz, pfeffersalz, schwarz-silber und weiss. Für
die pfeffersalz Farbe gilt als Zuchtziel : eine mittlere Tönung mit gleichmässig verteilter, gut pigmentierter Pfefferung
und grauen Unterwolle. Zugelassen sind die Farbnuancen von dunklen
Eisengrau bis zum Silbergrau. Alle Farbenspiele müssen eine den Ausdruck
unerstreichende dunkle Maske aufweisen, die sich harmonisch dem jeweiligen
Farbschlag anpassen soll. Weisse Abzeichen am
Kopf, auf der Brust und an den Läufen sind unerwünscht. Fur die schwarzsilberne Farbe gilt als
Zuchtziel: Schwarzes Deckhaar mit schwarzer Unterwolle mit weissen Abzeichen über den Augen, an der Kehle, an den
backen, an der Vorderseite der Brust, am Mittelfuss,
der Vorderhand, an den Pfoten, an der Innenseite der Hinterhand und am
After. Stirn, Nacken und Aussenseiten der Ohren
sollen schwarz sein.
- 13. Die Grösse :
Die Wiederristhöhe liegt zwischen 30 und 35 cm.
- 13. Die Fehler :
Als Fehler gelten : plumper oder leichter, niedriger oder hochläufiger
Bau, schwerer oder runder Oberkopf, Stirnfalten, tiefangesetzte oder
schlecht kupierte Ohren, helles und zu grosses
oder rundes Auge, stark hervortretende Backenknochen, lose Kehlhaut,
Hirschhals, Auf-, Vor- oder Unterbeisser.
Staupegebiss, kurzer spitzer oder schmaler fang, zu langer aufgezogener
oder weicher Rücken, Karfenrücken, abfallende
Kruppe, Hasenrute, nach aussen gedrehte
Ellenbogen, nach innen gedrehte Hacken, steile oder fassbeinige
Hinterhand, lange Pfoten, Passgang, zu kurzes, zu langes, weiches,
gewelltes, zottiges und seidiges Haar, Aalstrich, schwarzer Sattel und
Stichelung, Terrierausdruck.