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PERUANISCHER NACKTHUND FCI-Standard Nr. 310 /
03.03.1-997 / D ÜBERSETZUNG: URSPRUNG: DATUM DER PUBLIKATION
DES GÜLTIGEN ORIGINALSTANDARDES: VERWENDUNG: KLASSIFIKATION FCI: KURZER GESCHICHTLICHER
ABRISS:
kurz nachdem der
peruanische Präsident, Don Ramon Castilla, das
Gesetz zur Abschaffung der Negersklaverei in Kraft gesetzt hatte. Andere
Forscher vermuten dagegen, daß der Hund vom
afrikanischen Kontinent stammt und über Nomaden eingeführt
wurde, die mit ihren Nackthunden nach Amerika kamen. Eine weitere Erklärung
wäre, daß die Anwesenheit dieses
Hundes auf die Einwanderung von Menschen und ihren Hunden über die
Behringstraße von Asien nach Amerika zurückgeht.
Mittlerweile gibt es neben allen Vermutungen gewisse Beweise wie Darstellungen auf den
Keramiken verschiedener Zivilisationen der Vorinkazeit (Vicus,
Mochica, Chancay unter Thiahuanacoideeinfluß und Chimù); in vielen Fällen hat der Nackthund den Puma, die
Schlange oder den Falken verdrängt; letzteres ganz besonders und am
deutlichsten in der Chancaykultur. Aus diesen
Abbildungen lässt sich schlußfolgern,
daß der Nackthund im Laufe der als Vorinkazeit
bekannten archäologischen Epoche, das will heißen
zwischen 300 v.Ch. und 1400 n.Ch. auftauchte. ALLGEMEINES
ERSCHEINUNGSBILD: und Harmonie ausdrückt; er darf nie derb
erscheinen. Der Rasse fehlen als grundliegendes Merkmal am ganzen Körper die Haare. Eine weitere
Besonderheit ist das fast immer unvollständige Gebiß.
Edel im Wesen und in der Familie sehr anhänglich, ist er Fremden
gegenüber reserviert; er ist lebhaft, aufgeweckt und ein guter Wächter. WICHTIGE
KÖRPERPROPORTIONEN: VERHALTEN / CHARAKTER
(WESEN): mißtrauisch und wachsam. KOPF: OBERKOPF: Schädel: ist zulässig; von oben gesehen ist der
Schädel breit, der Kopf zur Nase hin verjüngt; die Brauenbogen sind mittelmäßig entwickelt; der
Hinterhauptkamm ist wenig ausgeprägt. Stop: GESICHTSSCHÄDEL: Nasenschwamm: Fang: Lippe: Wange: Zähne: aller Prämolaren
oder Molaren ist zulässig. Augen: weder tief in den Höhlen liegend noch
hervortretend und normal und gleichmäßig stehend, d.h. weder zu nahe beieinander noch zu weit voneinander
entfernt; die Farbe kann variieren, beginnend bei Schwarz, durch alle Brauntöne hindurch bis zum Gelb; sie muß mit der Hautfarbe harmonieren; in jedem Fall müssen
beide Augen von gleicher Farbe sein; die Farbe der Lider
reicht von Schwarz bis zu Rosa bei Hunden mit hellem Gesicht; die hellen Farben und Rosa sind zulässig, aber nicht
erwünscht. Ohren: die Ohren sind mittellang; am Ansatz
sind sie breit und verschmälern sich zum Ende hin allmählich, um dann nahezu spitz auszulaufen; der Ohransatz beginnt
auf der oberen Schädelregion, um dann seitlich und schräg zu enden; in aufgerichteter Stellung bilden die
Ohrachsen einen Winkel von beinahe 90°. HALS: Obere Linie: Länge: Form: Haut: KÖRPER: Obere Linie: Kruppe verliert. Widerrist: Rücken: Lendenregion: Kruppe: Bau sichert einen guten Schub aus der
Hinterhand. Brust: Ellenbogen hinab; die Rippen müssen leicht
gebogen sein, niemals flach; hinter den Ellenbogen gemessen muß der Brustumfang die Widerristhöhe um
etwa 18% übertreffen. Untere Linie: dem gut, aber nicht übertrieben
aufgezogenen Bauch ansteigt. Rute: über die Rückenlinie gebogen tragen, sie
darf sich aber nie einrollen; in Ruhestellung fällt sie herab und zeigt am Ende einen leichten, aufwärts gebogenen
Haken; manchmal wird sie unter dem Bauch eingezogen; in der Länge reicht sie fast bis zum Sprunggelenk;
die Rute muß unkupiert sein. GLIEDMAßEN: VORDERE GLIEDMAßEN: der Winkel Schulterblatt- Oberarmbein
schwankt zwischen 100° und 110°; in der Seitenansicht liegt der Winkel, den der Mittelfuß mit der Vertikalen
bildet, bei 15° bis 20°; die Pfoten sind halblang und ähneln der Hasenpfote; die Ballen sind kräftig und widerstehen
der Hitze; die Zwischenzehenhäute sind gut entwickelt; schwarze Hunde besitzen vorzugsweise schwarze Krallen und
hellere Hunde besitzen helle Krallen. HINTERE GLIEDMAßEN: Oberschenkelbein schwankt zwischen 120
und 130°, und der Winkel Oberschenkelbein- Schienbein muß
140° betragen; die Hinterpfoten sind von gleichem
Bau und gleicher Struktur wie die Vorderpfoten; von hinten betrachtet müssen die Hintergliedmaßen senkrecht
stehen; Afterkrallen müssen entfernt werden. GANGWERK: eher kurzen aber schnellen Schritt, dabei
gleichzeitig abfedernd und geschmeidig. HAUT: und Wangen einige rundliche nahezu
konzentrische Linien bilden. das Fehlen eines Haarkleides führt zu
einer sofortigen und direkten Wärmeabgabe, wohingegen bei Hunden mit Haarkleid die Wärme durch das Haar
mittels natürlicher Luftumwälzung abgeführt wird. HAARKLEID: HAARBESCHAFFENHEIT: und an den Enden von Gliedmaßen und Rute
und manchmal einige wenige Haare auf den Rücken. FARBE: Grautönung, Dunkelbraun bis hin zu Hellblond
schwanken. Alle diese Farben können einfarbig oder mit rosafarbenen Flecken an jedem Punkt des Körpers
auftreten. GRÖßE UMD GEWICHT: Das Gewicht steht bei
Rüden und Hündinnen im Verhältnis zur Größe: FEHLER: Verhältnis zum Grad der Abweichung stehen
sollte. Afterkrallen an den hinteren Gliedmaßen. AUSSCHLIEßENDE FEHLER: N.B: |