FCI - Standard Nr. 187 / 4. 12. 1998
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PORTUGIESISCHER VORSTEHHUND
(Perdigueiro Português)
ÜBERSETZUNG : Frau Michèle Schneider.
URSPRUNG : Portugal.
DATUM DER PUBLIKATION DES GÜLTIGEN ORIGINAL- STANDARDES : 19. 09. 1967.
VERWENDUNG : Der
Portugiesische Vorstehhund ist ein ausdauern-der Stöberer und aktiver Läufer, der das Gelände mit der
Konstanz und Hartnäckigkeit eines beharrlichen Erforschers durchstreift. Er
sucht mit Hingabe nach dem, worauf man ihn im Gelände ansetzt; dabei stellt er
sich dieser anstrengenden Aufgabe mit aubergewöhnlich feinem Spürsinn und widmet der
Stöberarbeit all die Aufmerksamkeit, die der Jagdtrieb in diesem erfahrenen
Hund weckt. Er ist ein scharfsinniger Arbeitshund, der unentbehrlich, selbstlos
und in völligem Gleichklang mit dem sportlichen Jäger zusammenarbeitet. Er
arbeitet lautlos, mit hoher Nase die Witterung aufnehmend und dergestalt, dab der aufmerksame Jäger
an seinem Verhalten, seiner Rutenhaltung, seiner Art zu gehen erkennen kann,
was sein Geruchssinn aufgenommen hat. Der gute Portugiesische Vorstehhund zeigt
stets eine ausgeprägte Bereitschaft, seinen Dienst intelligent und manchmal mit
ausgesprochener Listigkeit zu erbringen.
Er ist ein Hund, der in Ruhe verharrt, wenn seine Sinne die Witterung
des Wildes aufnehmen; er zeigt ein beharrliches Vorstehen mit einer besonderen
Körperhaltung und einem ihm eigenen Erregungszustand : zusammengekniffenes
Gesicht, verstörter und starrer Blick, Behang in Lauschstellung, unbe- weglicher Kopf, gerade Rute, einen Lauf angehoben und
zeitweise gleichgültig gegenüber allem, was um ihn herum vorgeht, sobald er mit
der Nase die Ausdünstungen des nahen Wildes wahrnimmt. Niemals Egoist teilt er
mit sichtbarer Freude das Vergnügen, das der Mensch bei der Ausübung des
Jagdsports empfindet; auch unter schwierigen Temperaturbedingungen und in
unterschiedlichstem Gelände ist sein gröbtes
Interesse, den Schub zu ermöglichen, und die
gröbte Belohnung ist für ihn, wenn das Wild gefallen
ist, das Stück zu holen und es dem Jäger auszuhändigen; diese Aufgabe erfüllt
er dank seiner besonderen Befähigung so bewundernswert, dab er, unter gleichen
Bedingungen, keinen Vergleich zu scheuen braucht.
KLASSIFIKATION FCI: Gruppe 7 Vorstehhunde.
Sektion 1.1 Kontinentale Vorstehhunde,
Typ
« Braque ».
Mit Arbeitsprüfung.
KURZER GESCHICHTLICHER ABRISS : Eine
bestimmte Abstammung als gesichert vorzugeben, wäre riskant, denn seine
Herkunft ist z.Zt. noch unbekannt. So wäre dies
allenfalls eine hypothetische Behauptung, die sich nicht auf unbezweifelbare
Tatsachen stützen könnte, da die nötigen Beweise fehlen. Möglicherweise stammt
er aus dem Orient; das Vorhandensein von Vorstehhunden auf der Iberischen
Halbinsel reicht bis in sehr ferne Epochen zurück; ihr Vorkommen in Portugal
scheint mit einer gewissen Wahrscheinlichkeit seit den letzten Jahrzehnten des
14.Jahrhunderts als belegt. Wenn dem so wäre, so dürfte man annehmen, dab sich im Laufe der Zeit
und unter verschiedenartigen Einflüssen die Veränderungen, denen das
ursprüngliche Tier unterlegen war, so gefestigt haben, dab man den Portugiesischen
oder nationalen Vorstehhund als einheimischen Hund betrachten darf, der durch
Besonderheiten in Morphologie, Dynamik und Psyche eine perfekt bestimmte,
eigenständige Rasse darstellt. Der Portugiesische Vorstehhund lebt über das
gesamte Gebiet des Mutterlandes verstreut; in gröberer Zahl
findet man ihn jedoch in den Städten, wo Sankt Hubertus eine gröbere Anhängerschaft besitzt.
ALLGEMEINES ERSCHEINUNGSBILD : Hund
vom Typ « Braque », der mit seinen
mittleren Proportionen eine harmonische Gesamterscheinung
bietet; Gestalt und Körperbau sind kräftig, gepaart mit einer grossen Geschmeidigkeit in den Bewegungen.
VERHALTEN / CHARAKTER (WESEN) : Ausserordentlich zärtlicher, sehr unterwürfiger Hund, der
manchmal zudringlich oder unangenehm werden kann, wenn er in Ermangelung einer
Erziehung weder Gesten noch gesprochenen Anweisungen gehorcht. Er ist ziemlich
verträglich, manchmal aber etwas ungestüm gegenüber seinesgleichen. Insgesamt
gewährt er ein anmutiges Gesamtbild von ruhigem, aber aufgewecktem Wesen und
interessanter Ausdrucksfähig-keit.
KOPF : Seine Grösse steht in
Proportion zum Körper, seine Form jedoch lässt uns seine Dimensionen bei der
Betrachtung des gesamten Hundes grösser erscheinen;
er ist ein wenig dick, aber weder knochig noch fleischig; er muss von einer
losen und feinen Haut bedeckt sein, die keine Falten bildet; falls Falten
vorhanden sind, dürfen diese keines- falls ausgeprägt sein. Von vorn gesehen
zeigt sich der Kopf quadratisch, von der Seite betrachtet geradlinig. Der Kopf
ist gut aufgesetzt und gut mit dem Hals verbunden, was ihm fliessende,
ja stolze Bewegungen ermöglicht. Der Kopf ist wohlgestaltet und von
harmonischen Proportionen; er zeigt von vorne betrachtet entlang einer
Ideallinie auf Höhe der inneren Augenwinkel eine sehr deutliche Trennung von
Nasenrücken und Stirnregion.
OBERKOPF :
Schädel : Von
vorne betrachtet ist die Stirn nahezu flach, hoch, breit und symmetrisch; in
der Seitenansicht ist der Schädel leicht gewölbt; der Hinterhaupthöcker ist
kaum wahrnehmbar.
Stop : Er ist
deutlich erkennbar (der Winkel Schädel/Fang liegt bei 100°); seine Entfernung
zum Hinterhaupt und zur Fangspitze ist ungleich; er liegt näher bei der
Fangspitze.
GESICHTSSCHÄDEL :
Nasenschwamm :
Zusammen mit dem Nasenrücken und der Oberlefze formt er ein perfektes Rechteck;
die Nasenflügel sind gut gebaut, zeigen eine bemerkenswerte Grösse
und eine weite Öffnung; bei gemsfarbenen oder zu gemsfarben tendierenden Hunden
muss der Nasenschwamm schwarz sein; er muss vorzugsweise hell- oder
dunkelkastanienbraun pigmentiert sein, wenn die Haarkleidfarbe des Hundes braun
ist. Aber der Farbton der Nase ist heller als der des Haarkleides.
Fang :
Nasenrücken gerade und über die ganze Länge von passender Breite. Er muss sich
gut vom Gesicht abheben und auf der ganzen Länge eine platte Oberseite
aufweisen.
Lefzen :
Mundspalte mittellang; die Schleimhäute sind unregelmässig
pigmentiert; bei gut geschlossenem Fang überdeckt die ohne Übermass
hängende Oberlefze die untere; sie ist wenig fleischig, erscheint quadratisch,
natürlich und faltenfrei herabfallend; mit der Unterlefze vereinigt sie sich in
einem schlaffgefalteten Lefzenwinkel; dadurch
erscheint der Lefzenschluss ein wenig herabhängend.
Kiefer / Zähne : Das Gebib muss,
was die Stellung, die Konstitution, die Form und die Entwicklung der Zähne
angeht, immer normal sein, damit, wenn der Hund den Fang schliesst,
die Kiefer einander völlig gegenüberstehen, gut ausgerichtet sind und eine
normale Entwicklung aufweisen.
Augen :
Blick gerade nach vorne gerichtet; Augen vollständig gleich grob und symmetrisch;
kastanienbraun in verschiedenen Nuancen, vorzugsweise aber dunkel; oval,
horizontal, weder eingesunken noch hervortretend; sie füllen die Augenhöhle gut
aus; sie besitzen dünne, gut geöffnete, frei bewegliche und gut schliessende Lider; je nach Farbe des Nasenschwammes sind
die Lidränder schwarz oder braun pigmentiert. Der Blick ist lebhaft und beim
erwachsenen Hund sehr ausdruckstark; die Augenbrauenbogen stehen hervor, jedoch
nicht so übertrieben, dab der
Kopf knochig erscheint.
Ohren : Der
mittellange Behang (Länge 15 cm bei einer Breite von 11 cm) muss dünn, weich
und von feinem, dichtem und kurzem Haar bedeckt sein. Er ist am Ansatz viel
breiter als an seinem Ende, etwa im Verhältnis 1 zu 2,5; das Ende ist
abgerundet; die Form der Muschel ist einem Dreieck mit breiterer Basis ähnlich;
die Lappen fallen herab; ihre Oberfläche ist nahezu glatt; sie sind hoch
angesetzt und fallen parallel zueinander herab; auf der Aussenseite
zeigen sie beim aufmerksamen Hund eine oder zwei kleine, nie sehr ausgeprägte
Längsfurchen unterschiedlicher Breite und Tiefe.
HALS : Gerade; im oberen Drittel leicht gewölbt; nicht sehr
dick; eher länglich; unten mit kurzer Wamme; der Hals mub sich harmonisch in den
Kopf fügen und dabei eine Neigung von etwa 90° aufweisen; mit dem Thorax
verschmilzt er ohne merklichen Übergang, so dab beide eine harmonische
und vollkommene Einheit bilden.
KÖRPER :
Widerrist : Nicht
sehr hoch und ein wenig bepackt.
Rücken : Kurz,
breit, gerade und völlig horizontal; ohne sichtbaren Übergang in die
Lendenregion übergehend.
Lenden : Kurz,
recht breit, stark bemuskelt, leicht gewölbt und gut
in die Kruppe gefügt.
Kruppe :
Harmonisch gebaut; ihre Breite steht in gutem Verhältnis zur Lendenregion. Ihre
Achse verläuft schwach geneigt, was sie leicht abfallen läbt.
Brust : Tief
und breit, was auf einen geräumigen Brustkasten hinweist, der mehr in die Tiefe
und Länge entwickelt ist als in die Breite; er muss bis zum Ellenbogen
hinabreichen; der Brustkasten wird von im oberen Bereich ausgeprägt gewölbten
und bemerkenswert breiten Rippen umgrenzt, die den Brustkasten sowohl bezüglich
Umfang als auch im Querschnitt in Form eines normalen Pferdehufeisens (für
Vorderhuf) umfassen, dessen Seitenteile unten zusammenkommen.
Untere Profillinie und Bauch : Die
Linie, die der Unterseite des Brust- kastens bis zum
Hinterleib folgt und jenen mit den hinteren Gliedmassen verbindet, ist nach
hinten bemerkenswert schräg. Sie folgt dabei dem natürlichen Umriss des
hinteren Brustkastens und verleiht so, zusammen mit der Linie, die den Rumpf im
oberen Teil umschreibt, der Körperform eine gewisse Eleganz, zu der ein Bauch
mittleren Volumens ebenso beiträgt wie die kurze Entfernung zwischen Hüfte und
letzter Rippe; dies läbt die Flanke kurz und
voll erscheinen.
RUTE : In der Regel wird das hintere Drittel kupiert; die
unkupierte Rute darf nicht über das Sprunggelenk hinausreichen, vorzugsweise
erreicht sie es nicht; sie ist gerade; vorzugsweise mittelhoch angesetzt; sie
ist am Ansatz dick und verjüngt sich allmählich, jedoch nicht zu stark, zum
Ende hin; gut angesetzt und gut gewachsen verlängert sie die Mittellinie der
Kruppe in vollkommener Weise; die Rutenlinie soll so verlaufen, dab sie die Eleganz der
Körpersilhouette vervollkommt oder vielleicht sogar
unterstreicht; in Ruhe zeigt der Hund eine entlang der Gliedmaben natürlich
herabhängende, nie jedoch zwischen den Läufen getragene Rute; in der Bewegung
hebt sich die Rute bis zur Horizontalen oder ein wenig darüber, nie jedoch bis
zur Vertikalen oder zur Sichel gebogen; die Dynamik des Hundes zeigt sich bei
der Jagd in seitlichen, mit der Fortbewegung synchronen Schlägen der Rute oder
des Stummels.
GLIEDMASSEN : Im Stand stehen die Vordergliedmassen, von
vorne gesehen, senkrecht; von hinten betrachtet stehen auch die
Hintergliedmassen senkrecht; Vorder- und Hinterläufe müssen zudem völlig
parallel zu Medianebene des Körpers stehen; auch in der Seitenansicht ist die
Stellung normal; insgesamt läbt die Erscheinung auf grosse Stabilität und natürliche, ungehinderte Bewegungen schliessen.
VORDERHAND :
Schultern : Lang; gleichmäbig geneigt; gut gestellt und etwas
« beladen ».
Oberarm : Wie
die Schulter am Körper anliegend; seine Länge mub im Verhältnis zur
Entfernung zwischen Widerrist und Schultergelenk, seine Schräge im Verhältnis
zur Neigung der Schulter stehen.
Ellenbogen : Vom
Brustkasten durch die Achselhöhle abgesetzt; gut gebaut und tief, im Verhältnis
zur Brust weder aus- noch eindrehend.
Unterarm : Vom
Körper abgesetzt; lang, gerade und, unter dem Gesichtspunkt der Statik
betrachtet, sowohl in der Vorder- wie in der Seitenansicht praktisch senkrecht
zum Boden.
Vorderfubwurzel : Sie verlängert perfekt den Unterarm.
Vordermittelfub :
Breit, leicht geneigt und von passender Länge.
HINTERHAND :
Oberschenkel
: Vorzugsweise lang, breit, muskulös.
Hinterbacke : Vom
Rutenansatz bis zur Achillessehne beschreibt sie eine mehr oder weniger stark
betonte Kurve; ihre Länge hängt vom Verhältnis zwischen Länge und Neigung des
Oberschenkels ab; vorzugsweise ist sie lang und ein wenig plastisch
hervortretend.
Knie : Leicht
unterständig, aber nicht zu weit vom Hinterleib entfernt; tritt leicht hervor
und ist etwas nach auben
gedreht.
Unterschenkel : Gut
ausgerichtet; seine Länge ist zu der des Oberschenkels proportional; seine
Schräge mub im
Verhältnis zur Neigung der Kruppe stehen.
Sprunggelenk : Normal
gewinkelt und gut angesetzt; das Sprunggelenk mub gut gebaut sein, breit
und stark.
Hintermittelfub :
Kurz, senkrecht, nahezu zylindrisch, gleichmäbig dick
und trocken.
Gelenke und Winkelungen : Die
Gelenke müssen in Breite und Stärke offensichtlich gut entwickelt sein und eine
ungehinderte, ausgreifende Fortbewegung ermöglichen. Die Ausrichtung der
knöchernen Segmente korreliert mit der knöchernen Basis der angrenzenden
Regionen; zusammen bilden sie unterschiedliche Öffnungswinkel, deren Ausprägung
nie die Gleichmässigkeit der Gangarten behindern
darf.
PFOTEN : Sie
müssen der Gliedmassenlänge und der Korpulenz des Hundes angemessen sein; sie
müssen eher rund als länglich sein, ohne jedoch der Katzenpfote zu ähneln. Die
gut geformten, eng aneinanderliegenden Zehen tragen
zur Solidität beim Auftreten und zur Gleichmässigkeit
der Gesamterscheinung der Pfoten bei. Die dicken, gut
entwickelten und voneinander getrennten Ballen sind von einer schwärzlichen
Epidermis überzogen, welche für den Gebrauch des Hundes hinreichend rauh, hart und widerstandsfähig ist. Die Krallen sind gut
eingebettet, bemerkenswert hart und vorzugsweise schwarz.
GANGWERK : Normaler Bewegungsablauf. Bei der Arbeit ist
der Trab die typische Fortbewegung : weit ausholend, fliessend
und rhythmisch, wobei die Gliedmassen gut angehoben und die beiden rechts und
links diagonalen Läufe rhythmisch abwechselnd aufgesetzt werden : im ersten
Takt der rechte Vorderlauf und der linke Hinterlauf, während die anderen Läufe
noch in der Schwebe bleiben; im zweiten werden der linke Vorderlauf und der
rechte Hinterlauf aufgesetzt, während die anderen in der Schwebe sind.
HAARKLEID
HAAR : Das
Haar muss kurz, kräftig, gut anliegend, nicht zu weich und dicht sein; es
verteilt sich natürlich und nahezu gleichmässig über
den gesamten Körper, ausser in den Achselhöhlen, den
Leistenbeugen, in der Analgegend und um die Geschlechtsteile herum, wo es
schütter und weicher ist; am Kopf, besonders am Behang, wird das Haar kurz und
fein und fabt sich
sehr weich an, vor allem an letzterem, der wie mit Samt ausgekleidet ist. Keine
Unterwolle vorhanden.
FARBE : Gelb
und Braun, einfarbig oder mit weissen Flecken.
GRÖSSE UND GEWICHT :
Widerristhöhe :
Rüden 56 cm,
Hündinnen 52 cm.
Es besteht eine Toleranz von 4
cm nach oben und nach unten.
Gewicht : Das
durchschnittliche Gewicht eines erwachsenen Rüden in gutem Allgemeinzustand
beträgt im Mittel 23,5 kg (20-27 kg), das einer erwachsenen Hündin ungefähr 19
kg (16-22 kg).
FEHLER : Jede
Abweichung von den vorgenannten Punkten muss als Fehler angesehen werden,
dessen Bewertung in genauem Verhältnis zum Grad der Abweichung stehen sollte.
AUSSCHLIESSENDE
FEHLER :
·
Kopf : Atypisch.
·
Nasenschwamm : Fleckig depigmentiert.
·
Kiefer : Vorbib, Rückbib.
·
Augen : Glasauge, ungleich in Form und Grösse, Blindheit.
·
Behang :
Atypisch, schlecht angesetzt, zu gross, fleischig, übermässig gefaltet, korkzieherartig; Taubheit.
·
Rute : Angeborene Schwanzlosigkeit, rudimentäre
oder völlig kupierte Rute; eindeutig uncharakteristische Haltung der
unkupierten Rute.
·
Afterkrallen : Selbst wenn nur rudimentär
vorhanden.
·
Haarkleid : Rassenuntypisches Haar, Albinismus.
·
Grösse :
Riesen- oder Zwergwuchs (deutlich abweichend von der im Standard gegebenen Grösse).
Punkteskala :
Rüden Hündinnen
Allgemeines Erscheinungsbild :
Harmonie
der Formen, Gang, Korpulenz,
Geschlechts-
spezifische
Merkmale..........................................25 25
Kopf : Haltung, Schädel,
Stirnabsatz (Stop),
Nase, Fang, Augen,
Behang.................................25 25
Hals, Widerrist, Schultern,
vordere Gliedmaben...10 10
Brust, Lenden, obere und untere
Linie des
Rumpfes..............................................................15 10
Kruppe, Becken, hintere Gliedmaben...................10 15
Rute : Haltung, Form,
Ansatz.............................. 3 3
Pfoten, Zehen,
Krallen......................................... 5 5
Haar : Textur, Farbe,
Dichte............................... 7 7
___ ___
100 100
N.B. : Rüden müssen zwei
offensichtlich normal entwickelte Hoden aufweisen, die sich vollständig im
Hodensack befinden.