PEKINGESE

 

 

FCI-Standard Nr. 207 / 01.04.1996 / D

 

ÜBERSETZUNG:
Frau Michèle Schneider.

 

URSPRUNG:
China.

Patronat:
Grossbritannien.

 

DATUM DER PUBLIKATION DES GÜLTIGEN ORIGINALSTANDARDES:
24.06.1987.

 

VERWENDUNG:
Gesellschaftshund.

 

FCI- KLASSIFIKATION:

Gruppe 9 Gesellschafts-und Begleithunde
Sektion 8  Japanische Spaniel und Pekingeser
   Ohne Arbeitsprüfung.

 

ALLGEMEINES ERSCHEINUNGSBILD:
Klein, stämmig, gut proportioniert, Würde und Aldel verköpernd.

WESENTLICHE MERKMALE:
Löwenartiges Aussehen; lebendiger und intelligenter Ausdruck.

WESEN:
Furchtlos, treu, zurückhaltend, jedoch weder ängstlich noch aggressiv.

KOPF UND SCHÄDEL:
Der Kopf ist groß; im Verhältnis breiter als hoch; der Schädel ist zwischen den Ohren breit und flach, nicht gewölbt;

 auch breit zwischen den Augen. Die Nase ist kurz und breit, die Nasenlöcher groß, geöffnet und schwarz. Der Fang ist

breit und gut gefaltet, der Unterkiefer kräftig. Das Profil ist flach, der Nasenschwamm liegt, gut zurückversetzt, zwischen

den Augen; der Stop ist betont; Nasenspiegel, Lefzen und Augenränder müssen unbedingt schwarz pigmentiert sein.

AUGEN:
Groß, klar, rund, dunkel und glänzend.

OHREN:
Herzförmig; auf Schädelhöhe angesetzt und eng am Kopf anliegend getragen; mit langen, reichen Fransen; der Ohrlappen

(Ohrleder) darf nicht weiter als bis zur Fanglinie herabreichen.

FANG:
Gut anliegende Lefzen, die weder Zähne noch Zunge sichtbar werden lassen; der Unterkiefer muß unbedingt kräftig sein.

HALS:
Sehr kurz und dick.

VORDERHAND:
Die vorderen Gliedmaßen sind kurz, dick und von schwerem Knochenbau; die Knochen des Unterarms sind leicht gebogen;

 die Schulter liegt gut an; die Vorderhand muß unbedingt korrekt gebaut sein.

KÖRPER:
Kurz; die Brust ist breit und die Rippen sind gut gewölbt; der Rumpf ist gut zwischen den Vordergliedmaßen aufgehängt;

 die Taille ist betont; der Rücken ist gerade.

HINTERHAND:
Die hinteren Gliedmaßen sind leichter als die vorderen, aber dennoch kräftig und gut geformt; von hinten betrachtet stehen

sie eng, jedoch nicht kuhhessig; die Hinterhand muß unbedingt korrekt gebaut sein.

PFOTEN:
Groß und flach, nicht rund; der Hund steht gut aufrecht auf den Pfoten und nicht auf dem Mittelfuß; die Vorderpfoten sind

leicht ausgedreht.

RUTE:
Hoch angesetzt; straff getragen, leicht über den Rücken nach der einen oder anderen Seite gebogen; lange Fransen.

GANGWERK - BEWEGUNG:
Vorn ist ein langsames, würdevolles Rollen die typische Gangart; nicht zu verwechseln mit dem Schaukeln, das durch lose

(schlecht anliegende) Schultern hervorgerufen wird; in der Bewegung hinten bodeneng; der Bewegungsablauf muss

unbedingt völlig korrekt sein.

HAAR:
Lang und glatt mit reicher Mähne bis über die Schultern, die rund um den Hals einen Umhang bildet; das Deckhaar ist

rauh, die Unterwolle dick; reichlich langes Haar an Ohren, an den Rückseiten der Gliedmaßen, an Rute und an den Pfoten.

FARBE:
Alle Farben und Abzeichen sind zulässig und gleichwertig, ausgenommen Albinos und Leberfarbe; bei mehrfarbigen

 Hunden sind die Flecken gleichmäßig verteilt.

GEWICHT:
Das Idealgewicht übersteigt bei den Rüden nicht 5 kg und nicht 5,5 kg bei den Hündinnen; Rüden müssen klein aussehen,

überraschen aber durch ihr Gewicht, wenn man sie hochhebt; ein schweres Knochengerüst und guter Körperbau sind

wesentliche Merkmale der Rasse.

FEHLER:
Jede Abweichung von den vorgenannten Punkten muss als Fehler angesehen werden, dessen Bewertung in genauem

 Verhältnis zum Grad der Abweichung stehen sollte.

N.B:
Rüden müssen zwei offensichtlich normal entwickelte Hoden aufweisen, die sich vollständig im Hodensack befinden.