FCI - Standard Nr
13 / 03.03.1998 / D
(English
Toy Terrier Black and Tan)
ÜBERSETZUNG : Frau Elke Peper.
URSPRUNG : Großbritannien.
DATUM DER PUBLIKATION DES GÜLTIGEN ORIGINALSTANDARDES : 08.06.1988.
VERWENDUNG : Terrier.
KLASSIFIKATION FCI :
Gruppe 3 Terrier.
Sektion 4 Zwerg-Terrier.
Ohne
Arbeitsprüfung.
ALLGEMEINES ERSCHEINUNGSBILD : Harmonisch, elegant und
kompakt, geschmeidig und makellos gebaut.
VERHALTEN /CHARAKTER (WESEN) : Kleinhund mit typischen Terrier-Eigenschaften. Wachsam,
durch sein Auftreten deutlich machend, warum er sich in früheren Zeiten beim
Rattenbeißen auszeichnen konnte; niemals übermäßig nervös.
KOPF : Lang, schmal, keilförmig ohne Betonung der
Wangenmuskulatur; gut ausgefüllt unter den Augen.
OBERKOPF :
Schädel : Flach.
Stop :
Leicht.
GESICHTSSCHÄDEL :
Nasenschwamm :
Schwarz.
Fang :
Vorgesicht verjüngt sich nach vorne hin und wirkt deshalb sowohl von der Seite
als auch von vorn gesehen keilförmig; obwohl hierdurch der Eindruck entstehen
kann, dass ein Rückbiss vorhanden sein könnte, ist jegliche Andeutung von
Spitzgesichtigkeit unerwünscht.
Lefzen :
Straff anliegend und geschlossen.
Kiefer / Zähne : Ober-und Unterkiefer schliessen
fest zusammen. Kiefer kräftig, mit einem
perfekten, regelmässigen und vollständigen
Scherengebiss, wobei die obere Schneidezahnreihe ohne Zwischenraum über die
untere greift und die Zähne senkrecht im Kiefer stehen. Zähne ebenmässig
und kräftig.
Backen : Ohne
Betonung der Wangenmuskulatur.
Augen : Dunkel
bis schwarz, ohne helle Schattierung von der Iris; klein, mandelförmig, schräg
eingesetzt und funkelnd.
Ohren : In
ihrer Form einer Kerzenflamme ähnelnd, etwas spitz zulaufend, hoch am hinteren
Teil des Schädels angesetzt und verhältnismäßig dicht beieinander stehend;
einen Anhaltspunkt für die korrekte Größe erhält man, indem man das Ohr nach
vorn klappt ‑ es sollte dabei nicht bis zum Auge reichen. Vom Alter von 9 Monaten an müssen die Ohren
aufrecht getragen werden. Die inneren
Ohrflächen müssen in der Vorderansicht vollständig sichtbar sein; das Ohrleder
ist dünn.
HALS : Lang, anmutig und leicht gebogen. Die Nackenlinie zeigt einen fliessenden
Übergang zu den Schultern, dabei elegant abfallend. Wammenbildung ist
unerwünscht.
KÖRPER : Kompakt, zu Kopf und Läufen passend und so das
korrekte ausgewogene Erscheinungsbild hervorrufend.
Rücken : Er
verläuft von einem Punkt direkt hinter den Schultern bis hin zur Lende in einem
ganz leichten Bogen, um dann zum Rutenansatz wieder abzufallen.
Lenden : Gut
aufgezogen.
Brust :
Schmal und tief mit gut gebogenen Rippen.
RUTE : Am Ansatz dick,
spitz zulaufend, tief angesetzt, in der Länge nicht unter die Sprunggelenke
reichend; eine lustige Rutenhaltung, im Übermaß gezeigt, ist unerwünscht.
GLIEDMASSEN
VORDERHAND : Die
Läufe stehen senkrecht unter den Schultern, wobei die Ellenbogen dicht am
Brustkorb anliegen; sie ermöglichen so eine gerade Front. Feine Knochen sind besonders erwünscht.
Schultern : Gut
zurückliegend.
Ellenbogen : Gut
anliegend.
HINTERHAND :
Leicht gerundete Gesässbacken. Eine gute Rundung der Lendenpartie geht in
eine gute Winkelung der Kniegelenke über.
Es ist unerwünscht, dass die Läufe angewinkelt unter dem Körper zu
stehen scheinen.
Sprunggelenk :
Tiefstehend, weder nach innen noch nach aussen
gedreht.
PFOTEN : Zierlich, kompakt; die Zehen sind sichtbar voneindander abgegrenzt; gut gewölbt, mit tiefschwarzen
Krallen; die beiden mittleren Zehen der Vorderpfoten etwas länger als die
übrigen; Hinterpfoten wie Katzenpfoten geformt; Hasenpfoten sind unerwünscht.
GANGWERK : Die ideale Vorwärtsbewegung ist einem
"gestreckten Trab" ähnlich; nicht erwünscht sind "hackney" ‑ Bewegung (= Hochwerfen der
Vorderläufe ohne Raumgriff) ebenso wie schleppender Gang. Die Hinterhandbewegung sollte geschmeidig,
leicht und präzise sein und viel Schub zeigen; die Bewegungen sollten fließend
sein und den Eindruck von Gesundheit und Leistungsfähigkeit vermitteln.
HAARKLEID
HAAR : Dick, dicht anliegend, glänzend; gefordert
wird dichtes, kurzes Haar.
FARBE :
Schwarz und lohfarben; das Schwarz ebenholzfarben, das Loh ähnlich dem satten
Rot einer frischen Kastanie; die Farben verlaufen nicht ineinander und
vermischen sich nicht, sondern sind klar und deutlich voneinander abgegrenzt. Die Vorderläufe sind von vorn gesehen bis zu
den Fusswurzelgelenken lohfarben; das Loh setzt sich
an ihren Innen‑ und Rückseiten fort bis zu einem Punkt direkt unter den
Ellenbogen; auf jeder Zehe befindet sich ein schwarzer Strich; deutliche
schwarze Abzeichen (« Daumenabdruck ») befinden sich direkt in der
Mitte jedes Vordermittelfußes und unter dem Kinn. Die Hinterläufe sind an ihren Vorder‑
und Innenseiten loh gefärbt, wobei ein schwarzer Querstreifen das Loh in der
Mitte des Unterschenkels teilt.
Kräftiges Loh an den Außenseiten der Hinterläufe ("breeching") ist unerwünscht.
Das Vorgesicht ist lohfarben,
die Nase ist schwarz; Schwarz erstreckt sich über den Nasenrücken und verläuft
in einem Bogen unter den Augen bis zum Kehlansatz; ein lohfarbener Fleck
befindet sich über jedem Auge und ein kleines lohfarbenes Abzeichen auf jeder
Wange. Unterkiefer und Kehle sind lohfarben, die Lefzenränder sind schwarz. Die
Behaarung auf den inneren Ohrflächen ist loh, Lohfarbe hinter den Ohren ist
unerwünscht. Beide Seiten der Brust
zeigen etwas Lohfarbe, auch die Afterregion und die Unterseite des
Rutenansatzes sind loh. Weiße Flecken, gleich wo, sind vollkommen unerwünscht.
GEWICHT / GRÖßE :
Idealgewicht :
2,7 ‑ 3,6 kg (6 ‑ 8 lbs.)
Ideale
Schulterhöhe : 25 ‑ 30 cm (10 ‑ 12 inches).
FEHLER : Jede
Abweichung von den vorgenannten Punkten sollte als Fehler angesehen werden,
dessen Bewertung in genauem Verhältnis zum Grad der Abweichung stehen sollte und
dessen Einfluss hinsichtlich Gesundheit und Wohlbefinden des Hundes.
Hunde, die
deutlich physische Abnormalitäten oder Verhaltensstörungen aufweisen, müssen
disqualifiziert werden.
ANMERKUNG : Rüden sollen zwei offensichtlich normal
entwickelte Hoden aufweisen, die sich vollständig im Hodensack befinden.