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English Bulldog Standard No. 149 Englische Rasse:
Übersetzung: Überarbeitet: Allgemeine
Erscheinung: Körper ziemlich groß. Kein Merkmal darf
derart dominieren, daß die Ausgewogenheit insgesamt
gestört ist, oder der Hund verformt oder in seiner
Bewegungsfähigkeit beeinträchtigt erscheint, Gesicht kurz, Fang breit, stumpf
und nach oben gerichtet. Körper kurz, gut
zusammengefügt, Gliedmaßen stämmig, gut bemuskelt
und von starker Kondition, Hinterhand hoch und kräftig, aber im
Vergleich zur schweren Vorderhand etwas leichter. Hündinnen nicht so
großrahmig und stark entwickelt wie Rüden. Charakteristika: Wesen: Kopf und Schädel: erscheint der Kopf vom Kinn bis zum Scheitel
sehr lang, auch sehr breit und kantig. Sich neben den Augen ausdehnende, gut gerundete Augenbrauen. Von der Seite
gesehen erscheint der Kopf vom Hinterkopf bis zur Nasenspitze sehr hoch und kurz. Stirnpartie flach, lose Hautfalten auf
und um den Kopf, die aber zu stark ausgebildet noch das Gesicht überlappen dürfen. Stirnknochen ausgedehnt, breit,
quadratisch und hoch; tiefe und breite Einbuchtung zwischen den Augen. Vom Stop verläuft bis zur Mitte des
Scheitels eine breite und tiefe Stirnfurche die bis zum Hinterhauptbein
fühlbar ist. Gesicht vom vorderen Teil der
Backenknochen bis zur Nasenspitze kurz, mit Hautfalten. Fang kurz, breit,
aufwärts gebogen und vom Augenwinkel bis zum Lefzenwinkel
sehr tief. Nase und Nasenlöcher groß, breit und schwarz, keinesfalls
leberfarben, rot oder braun. Nasenspitze in Richtung der
Augen zurückgesetzt. Und vom inneren Augenwinkel (oder von der Mitte des Stops) bis zur Nasenspitze ist
länger als jener von der Nasenspitze zum Rand der Unterlippe. Nasenlöcher
groß und weit geöffnet mit einer deutlichen,
senkrechten, geraden Linie dazwischen. Lefzen sind breit, hängend und sehr
tief, den Unterkiefer seitlich vollständig
überlappend, aber von vorne; dort müssen sie bis zur Unterlippe reichen und
vollständig die Zahnreihe bedecken. Kiefer breit.
massiv und kantig, Unterkiefer vorne beträchtlich länger als der Oberkiefer
und aufgebogen, Von vorne gesehen müssen die
verschiedenen Partien des Gesichtes beidseits einer gedachten Mittellinie gleichmäßig ausgewogen erscheinen. Augen: in rechten Winkeln zur Stirnfurche. Weit
auseinander eingesetzt, jedoch die äußeren Augenwinkel noch innerhalb der Backenaußenlinie liegend. Ihre Form
rund, mäßig groß, weder eingesunken noch hervorstehend, Augenfarbe sehr
dunkel nahezu schwarz. Sie dürfen kein Weiß
zeigen, wenn der Hund geradeaus schaut. Ohren: an seinem höchsten Punkt bildet. Sie sollen
möglichst weit auseinander, möglichst hoch über den Augen und möglichst weit von diesen entfernt sein. Klein und dünn.
"Rosenohren" sind korrekt, d.h. auf der Rückseite nach innen
gefaltet und zurückgelegt, der obere oder vordere
Ohrenrand fällt nach außen und hinten, das Innere der Ohrmuschel ist
teilweise sichtbar. Gebiß: stehen, Zähne groß und kräftig, bei
geschlossenem Fang nicht sichtbar. Von vorne gesehen steht der Unterkiefer
direkt und parallel unter dem Oberkiefer. Hals: Hautfalten im Bereich der Kehle,
beidseitig vom Unterkiefer bis zur Brust eine Wamme bildend. Vorderhand: befestigt, Brustkorb geräumig, rund und sehr
tief vom oberen Schulterrand bis zum untersten Punkt des Brustbeines. Gut zwischen die Vorderläufe
heruntergelassen. Brustkorb groß im Durchmesser, hinter den Vorderläufen rund
(nicht flachrippig sondern gut gerundete Rippen). Vorderläufe
sehr stämmig und stark, gut entwickelt, weit auseinander stehend, dick, muskulös und gerade. Die äußere Linie
erscheint eher gewölbt. aber die Knochen sind stark und gerade, nicht krumm oder gebogen; im Verhältnis zu den
Hinterläufen kurz, aber nicht so kurz, daß dadurch
der Rücken lang erscheint oder die Aktivität des Hundes darunter leidet und er
verkrüppelt wirkt. Ellbogen tief angesetzt, deutlich vom Rippenkorb
abstehend. Vordermittelfuß kurz, gerade und
kräftig. Rumpf: eingesenkt (tiefste Stelle), von da an
steigt die Wirbelsäule bis zu den Lenden an ( wobei der oberste Punkt der
Lendenpartie höher liegt als bei der Schulter), danach
fällt die Rückenlinie einen Bogen bildend zur Rute hin steiler (genannt
"roachback"), ein für diese Rasse charakteristisches
Merkmal. Körper bis nach hinten gut aufgerippt, Bauch aufgezogen und nicht
hängend. Hinterhand: Sprunggelenke leicht gewinkelt, Läufe
lang und muskulös, von der Lende bis zum Sprunggelenk, der Hintermittelfuß
kurz. Pfoten: kompakt, Zehen kompakt und dick, gut
voneinander getrennt, gut aufgeknöchelt. Rute: Fransen oder grobe Behaarung. Mäßig lang
eher kurz als lang dick am Ansatz, sich schnell zu einer feinen Spitze
verjüngend. Abwärts gerichtet getragen (ohne aufwärts
gebogenes Rutenende) und nie über der Rückenlinie. Gangart/Bewegung: Hinterläufe nicht hoch vom Boden, was
aussieht, als ob sie über den Boden gleiten würden, beim Laufen werden die Schultern abwechselnd etwas vorgeschoben. Haarkleid: Farben: nämlich: Gestromte,
Rote in allen Schattierungen wie: rehbraun, falb, fahl u.s.w., Weiße und
Gescheckte (d.h. weiß in Kombination mit jeder der obengenannten
Farben). "Dudley" (d.h. mit brauner oder leberfarbenen Nase),
schwarz und schwarz mit braun höchst unerwünscht. Größe – Gewicht: Fehler: Verhältnis zum Grad der Abweichung
stehen sollte. Anmerkung: |