FCI - Standard Nr. 134 / 07. 08. 1998
/ D
FRANZÖSischer vorstehhund, TYPUS PYRENäen
(Braque
français, type Pyrénées)

ÜBERSETZUNG : Frau
Michèle Schneider.
URSPRUNG : Frankreich.
DATUM DER PUBLIKATION DES GÜLTIGEN ORIGINAL- STANDARDES : 06. 05.1988.
VERWENDUNG : Vorstehhund.
KLASSIFIKATION FCI: Gruppe 7 Vorstehhunde.
Sektion 1.1 Kontinentale Vorstehhunde,
Typus
« Braque ».
Mit Arbeitsprüfung.
Die kleinen Französischen
Vorstehhunde vom « Pyrenäentyp » teilen mit jenen vom « Typ der
Gascogne » bei gleichen Proportionen dieselben Merkmale in kleinerer
Dimension und leichterem Format. Sie unterscheiden sich von ihnen lediglich in
folgenden Punkten :
ALLGEMEINES ERSCHEINUNGSBILD : Rustikaler, ausreichend
muskulöser, aber nicht schwerer Hund. Haut straffer als beim Typ Gascogne.
KOPF :
Nasenschwamm :
Kastanienbraun mit gut geöffneten Nasenlöchern.
Lefzen : Die
Lefzen reichen weniger weit herab als beim Typ Gascogne oder sind weniger
konvex.
Behang :
Oberhalb der Augenlinie angesetzt und kaum gefaltet; die Spitzen des Behangs
enden 2 cm vor dem Nasenschwamm.
HALS : Wenig oder keine Wamme.
Bauch : Der
Bauch reicht weniger weit herab als beim Typ Gascogne.
RUTE : Dünn;
kann kupiert oder von Natur aus kurz sein.
GLIEDMASSEN
VORDERHAND :
Leichter als beim Typ Gascogne.
Schultern :
Muskulös und mittelmäbig
schräg.
HINTERHAND
Pfoten : Zehen
eng aneinanderliegend.
HAARKLEID
HAAR : Feiner und kürzer als
beim Typ Gascogne.
GRÖSSE :
Rüde : 47 bis 58 cm,
Hündin : 47 bis 56 cm.
Eine Gröbe zwischen 50 und 55 cm
ist zu bevorzugen, weil den häufigsten Gebrauchszwecken am besten dienlich.
FEHLER : Jede
Abweichung von den vorgenannten Punkten muss als Fehler angesehen werden,
dessen Bewertung in genauem Verhältnis zum Grad der Abweichung stehen sollte.
·
Zu schwerer oder extrem leichter Hund.
·
Zu stark überhängende oder ungenügend ausgeprägte
Lefzen.
·
Runde Augen infolge übertriebener Brauen-und
Jochbögen.
·
Auf Augenniveau angesetzter Behang, zu langer
Behang (bis zur Nasenspitze reichend).
·
Windhundmässig aufgezogener Bauch.
·
Durchgetretene Pfoten.
AUSSCHLIESSENDE
FEHLER :
·
Spaltnase, stark depigmentierter Nasenschwamm.
·
Entropium, Ektropium, fleckige Depigmentierung am
Lidansatz.
·
Anurie.
·
Verwachsene, überzählige oder fehlende Zehen.
N.B. : Rüden müssen zwei
offensichtlich normal entwickelte Hoden aufweisen, die sich vollständig im
Hodensack befinden.