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Der Blaue Gascogne Laufhund ist eine sehr alte Rasse und galt als Varietät des Bluthunds, die von Gaston Phoebus, Comte de Foix, im 14. Jahrhundert aus den Ardennen in die Gascogne gebracht und dort mit Laufhunden gekreuzt wurde. König Henri IV. unterhielt eine Jagdequipage mit diesen Hunden für die Wolfs- und Wildschweinjagd. Zu den Blauen Gascogne Laufhunden zählen mehrere Varietäten bzw. Unterarten: - Großer Blauer Gascogne Laufhund: Er ist der Vorfahre aller Laufhunderassen, die aus dem „Midi" (Südfrankreich) stammen. Der Baron de Ruble stellte ihn 1863 in Paris vor.1925 wurde ein Klub gegründet. Der Bestand dieser größten französischen Laufhunde bleibt niedrig. - Kleiner Blauer Gascogne Laufhund: Er hat die selben Wurzeln wie der Große Blaue Gascogne Laufhund. Seine Zahl wächst ständig. - Blauer Gascogne Griffon: Er ist das Ergebnis der Kreuzung eines mittelgroßen Blauen Gascogne Laufhunds und eines rauhaarigen Griffon (besonders des Vendéen). Der Standard wurde 1919 veröffentlicht. Diese Varietät war beinahe ausgestorben, sie erlebt gegenwärtig eine Renaissance. - Blauer Basset der Gascogne: Seine Herkunft ist umstritten. Einige Fachleute meinen, er sei das Ergebnis einer Mutation beim Großen Blauen Gascogne Laufhund. Anderen zufolge hätten der Basset Saintongeois und der Blaue Gascogne Laufhund zu seiner Entstehung beigetragen. Später wurden Große Bassets Vendéens und auch Bassets Artésiens Normands für die Zucht verwendet. Sein Bestand war sehr gering, seit etwa zwanzig Jahren ist er wieder im Kommen. |
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Gleich welche Varietät, der Blaue Gascogne Laufhund ist für die Jagd prädestiniert. Ausgeprägter Geruchssinn, schönes Geläute, voller Schwung, widerstandsfähig, fügt sich gut in die Meute ein. - Der Große Blaue Gascogne Laufhund ist eher langsam aber von Ausdauer, hat eine besonders feine Nase, verfügt über ein schönes Geläute mit tiefen Tönen, hat einen sorgfältigen Arbeitsstil und ordnet sich instinktiv in die Meute ein. In der Einzeljagd ist er besonders spursicher. Er wird für die Hochjagd verwendet, (Reh, Wildschwein) aber auch für die Hasenjagd. Er wird zur Blutauffrischung hoher Laufhunde eingekreuzt. - Kleiner Blauer Gascogne Laufhund: aufgeweckt und lebhaft, kann die meisten Wildarten jagen. Wird besonders bei der Einzeljagd verwendet. Der Hase ist seine favorisierte Beute. - Blauer Gascogne Griffon, vereint die Eigenschaften seiner beiden Verwandten: Nase und Geläute des Blauen sowie das Herz und die Beharrlichkeit des Griffon. Vielseitig, ein hervorragender Wildschweinjäger, wird aber auch bei der Einzeljagd auf den Hasen eingesetzt. Macht sich gut in der Meute. In schwierigem Gelände ist er besonders geschätzt. - Der Blaue Basset verfügt wie der Basset Hound über das schönste Geläute aller Bassets, ist lebhaft, beschwingt. Fügt sich perfekt in die Meute ein. Wird für die Einzeljagd auf Kaninchen und Hasen verwendet. Diese Hunde sind sanftmütig, liebevoll, sehr anhänglich. Eine konsequente Erziehung ist unerlässlich. |
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Das Leben in der Stadt behagt diesen Hunden nicht. Sie müssen auf dem Land leben und wenn sie in der Meute sind, in einem Zwinger. Sie brauchen Auslauf und Beschäftigung. Das Fell muss regelmäßig gebürstet werden. Ohrenpflege. |
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Jagdhund. |
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