
F.C.I.
-Standard Nr. 301
American Water Spaniel
Ursprungsland: USA
GRÖßE, PROPORTIONEN, SUBSTANZ
Größe: 38-46 cm (15-18 inches) für Rüden und Hündinnen. Die Rüden wiegen 27-41
Pfund (30-45 lbs.). Die Hündinnen wiegen 23-36 Pfund (25-40 lbs.). Die Hündinnen
neigen dazu, etwas kleiner zu sein als die Rüden. Es gibt keinen Vorzug
hinsichtlich der Größe innerhalb der genannten Maße, vorausgesetzt, korrekte
Proportion, gute Substanz und Ausgewogenheit wird bewahrt.
Die
Proportion ist gering länger als hoch, nicht zu quadratisch oder kompakt. Jedoch
ist genaue Proportion nicht so wichtig, als dass der Hund gut ausgewogen und
gesund ist, fähig, die gewünschten rassespezifischen Aufgaben zu erfüllen.
Substanz:
Ein stabil gebauter und gut bemuskelter Hund, voller Kraft und Qualität. Die Rasse hat so viel Substanz und Knochen wie nötig, um die gesamte Muskulatur zu tragen, aber nicht so viel, um schwerfällig zu erscheinen.
KOPF:
Der Kopf muss mit der Gesamterscheinung harmonieren; von mäßiger änage.
Der Ausdruck ist wachsam, selbstbewusst, ansprechend und intelligent.
Die Augen von mittlerer Größe und gut auseinander liegend platziert; obwohl
leicht rund, sollten sie nicht auffällig hervortreten oder hervorquellen.
Anliegende Lider, nicht hängend. Die Augenfarbe kann variieren von einem hellen
gelblich-braun bis zu braun, haselnussfarben oder einer dunklen Tönung, die mit
der Farbe des Haarkleides harmoniert. Gelbe Augen sind ein disqualifizierender
Fehler. Gelbe Augen haben eine leuchtende Farbe, wie die von Zitronen, nicht zu
verwechseln mit dem hellen gelblichen Braun.
Der
Behang sitzt geringfügig über der Augenlinie, aber nicht zu hoch am Kopf,
lappenförmig, lang und breit, das Leder reicht bis zur Nase.
Der
Schädel ist ziemlich breit, der Stop ist mäßig ausgeprägt, nicht zu betont.
Der Fang
ist mäßig lang, quadratisch, mit guter Tiefe. Keine Neigung zu einem spitzen,
schweren Fang. Die Lefzen sind ebenmäßig und liegen straff an, ohne übermaß an
Haut oder pendelnd.
Die Nase ist von dunkler Farbe, schwarz oder dunkelbraun, gen gend breit und mit
gut entwickelten Nasenlöchern, um guten Geruchssinn zu gewährleisten.
Gebiss: Entweder Schere oder Zange.
HALS,
RÜCKENLINIE, KÖRPER:
Der Hals ist rund und von mittlerer Länge, kräftig und muskulös, frei von loser
Kehlhaut. Die Form des Halses soll so sein, dass der Kopf mit Würde getragen
werden kann, aber ohne den Bogen zu betonen.
Die Rückenlinie ist gerade oder leicht abfallend.
Der Körper ist gut entwickelt, kräftig, aber nicht zu kompakt. Gut entwickelte
Brust, bis zum Ellenbogen reichend, weder zu breit noch zu eng. Die Rippen gut
gewölbt, aber nicht so gut gewölbt, dass sie die Bewegung der Vorderhand
beeinträchtigen. Die Lenden kräftig, ohne eingefallene Flanken. Die Rute ist
mäßig lang, gebogen in Form einer Kufe, kann entweder geringfügig unter oder
über der Rückenlinie getragen werden. Die Rute ist spitz zulaufend, lebhaft,
bedeckt mit Haar, mäßig befedert.
VORDERHAND:
Die Schultern sind schräg, trocken und muskulös. Die Läufe von mittlerer Länge,
gerade und mit guten Knochen, aber nicht so kurz, um für die Arbeit im Feld
hinderlich zu sein, oder so schwer, um plump zu erscheinen. Die Vordermittelfüße
kräftig, ohne Anzeichen von Schwäche. Die Zehen eng beieinander, mit
Schwimmhäuten, gut gepolstert. Die Größe der Pfoten harmoniert mit der Größe des
Hundes. Wolfsklauen sind zulässig.
HINTERHAND:
Gut entwickelte Hüften und Schenkel. Die gesamte Hinterhand drückt Kraft und
Dynamik aus. Die Sprunggelenke gering gerundet, sollten nicht klein und scharf
im Umriss sein, mäßig gewinkelt. Die Hintermittelfüsse mäßig lang, kräftig,
gerade, mit guter Knochenstruktur. Sprunggelenke parallel.
HAARKLEID:
Es kann von einheitlich gewellt bis zu eng gelockt reichen. Die Menge der Wellen
oder Locken kann bei demselben Hund von einem Körperteil zum anderen variieren.
Unterwolle ist wichtig, die für genügende Dichte sorgt zum Schutz gegen Wetter,
Wasser oder im rauen Dickicht, doch darf sie nicht zu grob oder zu weich sein.
Die Kehle, der Nacken und die Hinterhand gut bedeckt mit Haar. Der Behang
beidseitig gut behaart, bei freiem, kontrollierbarem Gehörgang. Stirn bedeckt
mit kurzem, glattem Haar und ohne Haarschopf. Rute bis zur Spitze behaart, mäßig
befedert. Die Läufe sind mäßig befedert mit Wellen oder Locken, übereinstimmend
mit dem Haarkleid. Das Haarkleid darf getrimmt sein, um ein gut gepflegtes
„äußeres zu bieten, der Behang darf rasiert sein, aber keines von beiden wird
gefordert.
FARBE:
Entweder einheitlich Leberbraun, Braun oder dunkles Schokoladenbraun. Ein wenig
Weiß an Zehen und Brust ist zulässig.
GANGWERK:
Der Amerikanische Wasser Spaniel bewegt sich mit gut ausgewogenem Raumgriff und
Schwung. Beobachtet man ihn von vorne, dürfen keine Anzeichen von nach außen
gerichteten Ellenbogen erkennbar sein. Von hinten betrachtet, sollte man den
Eindruck bekommen, dass die Hinterläufe, die gut bemuskelt und nicht kuhhessig
sind, sich so parallel wie möglich bewegen mit Sprunggelenken, die aktiv an der
Bewegung mitwirken sowie gut biegsam sind, Kraft und Stärke besitzen.
TEMPERAMENT:
Das Verhalten verrät Intelligenz, Eifer, um zu gefallen, und Freundlichkeit,
große Energie und Eifer bei der Jagd, dennoch kontrollierbar im Feld.
AUSSCHLIESSENDER FEHLER:
Gelbe Augen.
ANMERKUNG:
R den sollten zwei offensichtlich normal entwickelte Hoden aufweisen, die sich
vollständig im Skrotum befinden.