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Briard
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| Hunderasse: |
Briard, Berger de Brie |
| FCI-Standard Nr.
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113 |
| Übersetzung: | |
| Ursprung: | Frankreich |
| Erscheinungsbild: | Der Briard oder auch
Berger de Brie genannt ist ein rustikaler, geschmeidiger, muskulöser
und gut proportionierter Hund. Er hat einen lebhaften und aufgeweckten Charakter.
Der in Frankreich sehr beliebte Schäferhund wird heute gerne zur Gesellschaft
von Kindern gehalten. Die Rüden sind zwischen 62 cm und 68 cm, die
Hündinnen zwischen 56 cm und 64 cm gross. Wesen: Der Briard nicht im Zwinger gehalten ist ein idealer und treuer loyaler Familienhund. Der dauernde Kontakt zu seiner Familie ist für ihn das Wichtigste. Er will "dabeisein". Deshalb wird er sich immer einen Platz aussuchen, wo er mitten im Geschehen ist. Er ist sehr ausgeglichen und weder aggressiv noch ängstlich, robust und mutig. Gegenüber Fremden verhält sich der Briard zurückhaltend, ist aber nicht unfreundlich; er will nur selbst den ersten Schritt tun. |
| Herkunft: | Sein Ursprung, wie
bei allen Hirtenhunden, geht weit zurück. So sollen einige Exemplare
bereits am Königshof von Karl dem Grossen (768-814) gezüchtet
worden sein. Nachweislich wurde in der 1918 zerstörten Kirche von Montdidier
ein Schild aus dem Jahre 1371 aufbewahrt, das eine Kampfszene zeigt, wo
ein Briard ähnlicher Hund die Oberhand gewann gegen den Mörder
seines Herrn. Konkret beschrieben wurde der Briard erstmals 1809 vom Abt Rozier. Im Jahr 1863 tauchte der Briard erstmals auf einer Hundeausstellung in Paris auf, 1897 wurde ein erster Standard vom Club für Hirtenhunde erstellt Nach und nach verschwand der Schlag mit dem wolligen Haar, und das Ziegenhaar gewann die Oberhand. 1909 gründeten einige Briard Freunde den "Club des Amis du Briard" und der Standard wurde überarbeitet. |
| Kopf/Oberkopf: | Der Kopf ist stark und lang, Der Stop ist gut markiert. Er hat einen Schnauz und Kinnbart. Der Nasenspiegel ist immer schwarz mit weit geöffneten Nasenlöchern. |
| Gebiss: | Kräftige Zähne, perfektes Scherengebiss |
| Augen: | Die Augen sind waagerecht, gut geöffnet und von dunkler Farbe mit intelligentem und ruhigem Ausdruck. Sie werden von den Haaren leicht verschleiert. |
| Ohren: | Die Ohren sind hoch angesetzt und nicht anliegend. In Europäischen Staaten, darunter auch die Schweiz, welche die European Convention unterzeichnet haben, dürfen die Ohren nicht mehr kupiert werden. Nicht dazu gehört das Mutterland Frankreich, aber auch Spanien, Österreich u.a.. |
| Hals: | Der Hals ist muskulös und deutlich von der Schulter abgesetzt. |
| Rücken: | Gerade, mit etwas abfallender rundlicher Kruppe. |
| Brust: | Die Brust ist breit und tief, das Brustbein bis zum Ellbogen herabgesetzt. |
| Rute: | Nicht kupiert; gut behaart mit schön wehender Fahne und soll am Ende einen Haken bilden. |
| Gliedmaßen: | |
| Vorderläufe: | Diese sind recht gut bemuskelt, knochenstark und gleichmässig gestellt. |
| Hinterläufe: | Wie die Vorderläufe. Sprungelenke nicht zu nah am Boden, gut gewinkelt mit fast senkrechtem Hintermittelfuss. An den Hinterläufen doppelte Afterkrallen, die so nah wie möglich am Boden angesetzt sind. Jede doppelte Afterkralle muss aus zwei knochigen Teilen mit Kralle bestehen. |
| Pfoten: | Sind kräftig, rund (zwischen Katzen und Hasenpfoten) und Zehen geschlossen. Die Krallen sind schwarz und Sohle und Ballen sind hart. |
| Haarkleid: | |
| Haar: | Sein Haar ist leicht gewellt, lang und trocken (Ziegenhaar) mit leichter Unterwolle. Unerwünscht ist weiches und wolliges Haar. |
| Farbe: | Alle einfarbigen Farben sind zugelassen, die dunklen sind empfehlenswerter. Die fauve Farbe muss warm und einheitlich sein, weder zu hell noch ausgewaschen; Ohren, Schnauze und Rute sind meist dunkel abgesetzt. Die schwarze Farbe darf keinen rötlichen Schimmer aufweisen. |
| Größe: | Rüden: 62- 68 cm, Hündinnen: 56- 64 cm |
| Fehler: | |
| Nebenbemerkung:
Rüden müssen zwei offensichtlich normal entwickelte Hoden aufweisen, welche sich vollständig im Hodensack befinden. |